Vorhaben · Problem

Neue Vorschriften umsetzen

Rechtlich geklärt heißt noch nicht umgesetzt. Dazwischen liegt die Arbeit.

Anforderungen wie E-Rechnung, NIS2, KI-Verordnung, Lieferkettensorgfalt, Barrierefreiheit oder Entgelttransparenz in Prozesse und Systeme übersetzen.

Die Lage

„Für uns gilt eine neue Vorschrift, und wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen.“

Ein Rundschreiben vom Verband, ein Hinweis der Steuerberatungskanzlei, eine Frage im Kundenaudit: Plötzlich steht eine neue Pflicht im Raum. Was genau sie verlangt, bleibt auf den ersten Blick unklar.

Klar ist nur, dass sie mehrere Abteilungen betrifft, die IT, die Buchhaltung, vielleicht den Einkauf. Zuständig fühlt sich niemand, und die Frist rückt näher. Derweil verkaufen die ersten Anbieter schon die passende Software, bevor jemand weiß, was gebraucht wird.

Woran es oft scheitert.

  1. Warten, bis es ernst wird

  2. Eine Abteilung allein zuständig

  3. Gemacht, aber nicht belegt

  4. Jede Pflicht ein eigenes Projekt

  5. Aus Vorsicht alles umsetzen

Welche Disziplinen hier zusammenspielen.

Du entscheidest den Umfang.

Am Anfang steht meist eine Bestandsaufnahme: Was gibt es schon, und was fehlt? Danach kannst du eine einzelne Pflicht abgeben, etwa die E-Rechnung, oder alle zusammen.

Anwaltskanzleien und Zertifizierungsstellen binden wir gleich zu Beginn ein, damit Bewertung und Umsetzung zusammenpassen.

Wo unsere Grenzen liegen

Gute Fragen. Ehrliche Antworten.

Darf unsere bisherige Anwaltskanzlei dabeibleiben?

Ja, gern. Rechtsberatung und Zertifizierung übernehmen zugelassene Kanzleien und Stellen, die wir in deinem Namen beauftragen. Hast du schon eine Anwaltskanzlei, arbeiten wir mit ihr zusammen.

Wir übersetzen ihre Bewertung in Abläufe und Systeme und sorgen dafür, dass am Ende Nachweise vorliegen.

Bringt die Umsetzung mehr als erfüllte Pflichten?

Oft ja. Eine E-Rechnung, die ohne Abtippen durchläuft, spart jeden Monat Arbeit. Und wer Sicherheit und Lieferanten im Griff hat, besteht Kundenaudits leichter.

Deshalb setzen wir Pflichten so um, dass sie auch im Alltag helfen.

Muss am Ende ein Zertifikat stehen?

Nicht unbedingt. Viele Vorschriften verlangen Maßnahmen und Nachweise, kein Zertifikat. Manche Kundenverträge fordern trotzdem eines, etwa nach ISO 27001.

Dann bereiten wir die Zertifizierung vor, die eine akkreditierte Stelle durchführt. Den Weg dorthin planen wir so, dass er auch die gesetzlichen Pflichten abdeckt.

Schaffen wir die Frist noch?

Nicht immer. Entscheidend ist, wie viel schon da ist und wie schnell Entscheidungen fallen. Wir planen rückwärts von der Frist und sagen dir früh und ehrlich, wenn die Zeit knapp wird.

Wie viel Spielraum du hast, gehört zu den ersten Fragen im kostenlosen Vorhaben-Check.

Ist das Thema nach der ersten Prüfung erledigt?

Selten. Vorschriften werden nachgeschärft, Systeme und Lieferanten wechseln, und jede Änderung kann eine neue Lücke öffnen.

Wir halten Dokumentation, Kontrollen und Nachweise aktuell oder übergeben sie geordnet an dein Team.

Erst beweisen, dann beauftragen.

Im kostenlosen Vorhaben-Check hören wir 45 Minuten zu und stellen die Fragen, die oft erst nach Vertragsschluss gestellt werden. Danach bekommst du eine kurze schriftliche Einschätzung: was wir sehen, wie wir vorgehen würden und was es grob braucht.

Unverbindlich. Und wenn wir nicht die Richtigen sind, sagen wir es dir.